Welche Weichmacher sind in Wärmflaschen enthalten?

In den meisten Materialien zur Herstellung von Wärmflaschen sind Weichmacher verarbeitet. Dabei handelt es sich in aller Regel um Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Ihr einfachster Vertreter ist Naphthalin (C10H8), das aus nur zwei verbundenen aromatischen Ringsystemen besteht. Durch Anlagerung weiterer Benzolringe entstehen immer größere organische Moleküle dieser Art wie zum Beispiel Pentacen (C22H14), Coronen (C24H12) oder sogar Superphenalen (C96H30).

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Allerdings stehen PAK im dringenden Verdacht, bei längerem Hautkontakt die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen, das Erbgut zu verändern und krebserregend zu sein. Aus diesem Grunde hat man sich auf Richtwerte bezüglich der maximalen PAK-Konzentration geeinigt. Der Richtwert für Gegenstände mit Hautkontakt, welcher wahrscheinlich länger als 30 Sekunden anzusetzen ist, liegt bei 10 Milligramm pro Kilogramm des Materials. Wärmflaschen, die als entsprechendes Prüfsiegel zum Beispiel ein TÜV-Zertifikat aufweisen, halten diesen Grenzwert ein, die anderen möglicherweise nicht.

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