Welches Material ist für eine Wärmflasche besser – PVC oder Gummi?

Wärmflaschen werden in der Tat meistens aus PVC oder Gummi hergestellt. Jene aus PVC sind in aller Regel sehr haltbar, geruchsneutral und schmiegen sich überdies sehr gut an den Körper an.

Polyvinylchlorid (PVC) ist ein thermoplastisches Polymer. Aus Kettenpolymerisation des Monomers Vinylchlorid (C2H3Cl) können zielgerichtet Kunststoffe mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften hergestellt werden, das heißt, es entsteht je nach Bedarf Hart- und Weich-PVC. Ersteres wird zum Beispiel für Fensterprofile, Rohre oder Schallplatten verwendet, während Weich-PVC beispielsweise für Spanndecken, Kabelummantelungen oder eben Wärmflaschen genommen wird.

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Bei den Wärmflaschen aus Gummi sollte man besser von dem natürlichen Material Kautschuk sprechen, was aber den Nachteil hat, dass es mit der Zeit etwas porös werden kann. Auch dann, wenn Sie mit der Wärmflasche immer richtig umgehen, kann sie manchmal schon nach zwei Jahren undicht sein.

In der Industrie ist Gummi ein elastisches, strapazierfähiges Vulkanisat beziehungsweise Elastomer von Natur- oder Synthesekautschuk. Bei einem sehr hohen Vulkanisationsgrad ergibt sich ein recht starrer Hartgummi, ein sogenanntes Duroplast beziehungsweise Ebonit.

Dann gibt es noch Wärmflaschen, die aus PVC und Gummi gefertigt werden. Diese sind manchmal schadstoffbelastet und können beim Einfüllen von heißem Wasser platzen.

Fazit: Achten Sie beim Kauf also unbedingt auf ein Qualitätssiegel wie zum Beispiel ein Zertifikat vom TÜV. Lesen Sie auch stets die Gebrauchsanweisung vor der ersten Verwendung.

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Bild von Willfried Wende auf Pixabay